/// transitliteratur das geht mir auf den Sack  V  2.0 ///

 

transitliteratur bricht die Barriere der Staatsgrenzen und regionaler Literatur. In Form einer ungewöhnlichen Publikation, nämlich mit Literatur (Deutsch-Türkisch) auf Einkaufssackerl in Wien am Brunnenmarkt und bei EinzelhändlerInnen in Neulerchenfeld ab 17. Mai und am Viktor Adler Markt ab 31. Mai 2008.

Die Sackerl dienen als Medium zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten und werden von Einzelhändlern und Marktständen ihrer LeserInnenschaft zugeführt.

In diesem Projekt wird eine Verbindung zwischen Literatur und dem Lebensraum im Alltag geschaffen. Märkte wurden deshalb ausgewählt, weil sie im urbanen Raum wichtige und vor allem direkte Kommunikationsorte darstellen, die mehrsprachig funktionieren.

Über den Alltagsgegenstand Einkaufssack, in dem gekauftes Obst und Gemüse verstaut wird, wird Literatur in Form von kurzen, prägnanten, zweisprachigen Texten „beworben“. VerkäuferIn und KonsumentIn erleben eine Irritation dadurch, dass sie darauf nicht wie gewohnt Produktwerbung vorfinden, sondern vielmehr zweisprachige, kurze Wort- und Gedankenspiele, welche den alltäglichen Tauschprozess Geld gegen Ware um eine Dimension erhöhen. Wichtig ist dabei die Tatsache, dass die Sprache, die auf Wiener Märkten dominiert – das Türkische - einbezogen wird und somit jene, die meist als „die Anderen“ wahrgenommen werden, als RezipientInnen inkludiert werden.

/// Sponsoren und Partner

Wiener Einkaufsstraßen, Verein Brunnenviertel in Neulerchenfeld, Wiener Gebietsbetreuung, Papier Kerbl, SOHO, Orange 94.0

transitliteratur das geht mir auf den Sack V 2.0 ist ein Projekt aus der SPEIS von Lale Rodgarkia-Dara, Koordinator Michael Magits, Mitarbeit von Michael Magits, Birgit Hadler, Basto Barbara Stöhr, Ira Ivanina und Christoph Jokubonis.

/// Installation und Information

Vom 27.Mai bis 9. Juni 2008 ist das Projekt transitliteratur im Schaukasten am Yppenplatz installiert und bietet Informationen zum bisherigen Verlauf.